SEKRÈ MYSTERY BAG »MADAM KAISER NO. 1«

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SEKRÈ MYSTERY BAG »MADAM KAISER NO. 1«

Every woman needs a secret – Luxushandtasche

2.506,00  inkl. MwSt.

Versandbereit: sofort / versicherter klimaneutraler Versand

Beschreibung

Daten zur SEKRÈ MYSTERY BAG:

Format ca. 36 cm (B) x 25 cm (H) x 12 cm (T)
– passend für einen Laptop
Reißverschlussöffnung oben
3 Hauptfächer, davon 1 großes Innenfach mit Reißverschluss; zusätzlich 1 Reißverschluss-Fach für Geldbörse und Ausweise,
1 offenes Einsteckfach für Handy
2 Henkel mit je 11 cm Greifhöhe
Gewicht: ca. 1.138 Gramm

Handtasche mit Original-Brief der Kaiserin Maria Theresia

Die Handtaschen-Edition „Madam Kaiser No.1“ mit einem handgeschriebenen Brief der österreichischen Kaiserin Maria Theresia wurde in einer limitierten weltweiten Auflage von 81 Exemplaren in Deutschland handgefertigt. Jede Tasche dieser Edition enthält an verborgener Stelle ein Originalteil eines Briefs der Monarchin vom September 1756. Dieses seltene Artefakt wurde unter notarieller Aufsicht zerschnitten, die Einzelteile in Acryl-Panels gesichert und in die Handtaschen eingearbeitet. Jeder Tasche ist ein Hochglanzfoto des vollständigen Schriftstücks beigefügt.

Das Artefakt: Madam Kaiser No.1

Preußen hatte unter seinem König Friedrich II. die österreichische Provinz Schlesien erobert. Mit Eintritt in den Siebenjährigen Krieg versuchte Österreich, Schlesien zurückzugewinnen.

Mit ihrem Brief (ohne Ortsangabe) vom September 1756 gewährte Kaiserin Maria-Theresia ihrem Feldmarschall Maximilian Browne (er war irischer Abstammung) freie Hand für den Einsatz der Armee: „….ist Ihm nichts vorzuschreiben, Ihm Völlig zu überlassen…“.

Maria Theresia, Kaiserin von Österreich (1717 – 1780)

Maria Theresia von Österreich blieb als einzige weibliche Regentin der Habsburger-Dynastie lebenslang die ungekrönte „Frau Kaiser“. Ihr politisch wenig ambitionierter Gatte Franz I. Stephan, dessen Wahl zum Kaiser sie 1745 durchsetzte, war zwar der offizielle Herrscher, doch die Regierungsgeschäfte führte seine resolute Gemahlin über 40 Jahre bis zu ihrem Tod selbst. Franz Stephan stand dennoch zuverlässig an Maria Theresias Seite, er half ihr bei der Auswahl kompetenter Berater und mit seinem Talent in Finanzgeschäften.

Die Habsburgerin hatte 3 verschiedene, zum Teil widersprüchliche Rollen zu verkörpern: Gattin eines geliebten, jedoch flatterhaften Ehemanns mit ständigen außerehelichen Affären, Mutter von 16 Kindern (sechs Knaben und acht Mädchen überlebten das Säuglingsalter) und Herrscherin über ein riesiges Reich.

Nach dem Tod ihres Vaters, Kaiser Karl VI., trat die Thronfolgerin 1740 ein schweres Erbe an. Der Überfall des Preußenkönigs Friedrichs II. auf die österreichische Provinz Schlesien stürzte den Staat in eine ernste Krise. Innenpolitisch galt es, mit Reformen für einen Modernisierungsschub zu sorgen.

Die europäischen Mächte witterten bei dem Regierungsantritt der 23-jährigen Erzherzogin die Chance, das mächtige Habsburgerreich zu besiegen und unter sich aufzuteilen. Doch hatten sie nicht mit dem Mut, der Energie und dem diplomatischen Geschick der jungen Frau gerechnet, die zu ihrem eigenen Bedauern nur unzureichend auf die Rolle einer Thronfolgerin vorbereitet war.

Der Spruch Friedrichs des Großen: ‚Jetzt haben die Habsburger endlich einen Mann, nur leider ist es eine Frau‘ trifft den Kern des Charakters von Maria Theresia sehr gut.

Innenpolitisch leitete die Regentin umfangreiche Reformen ein, so im Justiz- und Bildungswesen, die den starken Einfluss des Adels beschnitten. So gelang es  ihr, das Steuerwesen zu reformieren und gegen den erbitterten Widerstand der Betroffenen auch Adelige und Geistliche zu höheren Steuerleistungen heranzuziehen.

Außenpolitisch sah sich Maria Theresia in erster Linie als Herrscherin eines Vielvölkerstaates, dessen Macht sie primär durch eine geschickte Heiratspolitik abzusichern suchte. Für ihre 14 überlebenden Kinder fädelte sie schon sehr früh, manchmal bereits im Säuglingsalter,  vorteilhafte eheliche Verbindungen mit ausländischen Staaten ein. Ohne Zweifel hat Maria Theresia ihre Kinder aufrichtig geliebt, doch über allem rangierten die Interessen des Hauses Österreich.  Sie   handelte  durchaus konform mit jahrhundertealter Herrschertradition,  wenn sie von ihren Söhnen und Töchtern verlangte, ihre persönlichen Interessen dem Staatswohl unterzuordnen. Ihren Kindern schärfte sie ein: „Nichts fällt schwer, wenn man … seine Pflicht kennt, es ist das einzige Mittel, glücklich und zufrieden zu werden.“

Persönliches und privates Glück im heutigen Sinn der Selbstverwirklichung spielte damals allgemein keine besondere Rolle, insofern war Maria Teresia nach den Vorstellungen ihrer Zeit eine perfekte Mutter.

„Sie sind Opfer der Politik“, klagte die Monarchin über das beklagenswerte Schicksal einiger ihrer Töchter. Ihre jüngste, Maria Antonia, wurde als Fünfzehnjährige nach Frankreich verschickt, um den französischen Thronerben zu ehelichen und damit einen alten Erbfeind als neuen Verbündeten zu gewinnen. Als französische Königin endete Marie Antoinette in der Französischen Revolution grausam  auf dem Schafott.

Als ihr geliebter Ehemann Franz Stephan 1765 starb, erklärte Maria Theresia ihren ältesten Sohn, den späteren Kaiser Joseph II., zum Mitregenten. Die Kaiserin, die  sich selbst als absolute Monarchin sah, wenn auch mit reformfreudigen Zügen, behielt auch jetzt das letzte Wort. Auch deshalb barg diese gemeinsame Regentschaft viel Zündstoff, denn Joseph stand den radikalen Ideen der Aufklärung aufgeschlossen gegenüber. Und ausgerechnet der größte Widersacher seiner Mutter, Friedrich II. von Preußen, der ‚Alte Fritz‘,  war sein erklärtes Vorbild.

Während ihrer 40-jährigen Regentschaft hat Maria Theresia mit eiserner Disziplin, diplomatischem Geschick und immensem Durchsetzungsvermögen die Hochachtung der anderen europäischen Herrscher erworben.

Selbst Ihr lebenslanger Erzfeind Friedrich II., den sie verabscheute und ‚Monstrum‘ nannte, zollte ihr noch nach ihrem Tod im Jahr 1780 Respekt: »Ich habe mit ihr Krieg geführt, aber ich war nie ihr Feind. Sie hat ihrem Thron und ihrem Geschlecht alle Ehre gemacht.«

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